Bei welchen Patienten macht es Sinn?

Es werden vorwiegend Hunde mittleren und hohen Alters operiert, wie auch inzwischen
immer mehr junge Hunde mit teilweise hochgradigen Veränderungen.

Um realistisch zu bleiben:

  • Aus einem alten Hund mit jahrelangen Problemen wird kein „junger Hüpfer“ mehr;
    aber für die Restlebenszeit können wir die Lebensqualität des Hundes deutlich heben: er will wieder spazieren gehen, wieder Stufen steigen, wieder am Leben der Bezugspersonen teilhaben – teilweise wird bei vor der Implantation eher
    schlechtgelaunten bis aggressiven Tieren ein „Sinneswandel“ zu besserer Laune
    beobachtet!

  • Bei jüngeren Hunden zielen wir darauf ab, eine physiologische, also normale,
    Bewegung zu erreichen – und dies ein Leben lang. Aufgrund der chemischen
    Eigenschaften des Goldes verbrauchen sich die Implantate nicht!

  • Seit 2002 führen wir die Methode der Goldakupunktur auch bei jungen und sehr
    jungen Hunden (ab der 14. Lebenswoche!) durch, wenn aufgrund der Frühdiagnose-Röntgenuntersuchung (Quelle: Univ. Doz. Dr. Ewald Köppel, Österreich, 1991) mit einer Hüftdysplasie gerechnet werden muss. Auch bei diesen Hunden erzielen wir vielversprechende Erfolge.

Der Grund für diese Erfolge ist nach den vorstehenden Erläuterungen sehr plausibel: Da die Goldimplantate Schmerzen und Missempfindungen stillen, lindern oder verhindern können, kommt es zu keiner Schonhaltung (welche sonst oft jahrelang unerkannt bleibt) und daher auch nicht zur Ausbildung von Sekundärveränderungen, welche oft viel schwerer wiegen als die HD selbst.

Somit wird es möglich sein, die Ausprägung der HD zu minimieren, wenn auch die Anlage von den Eltern und Großeltern vererbt wurde.

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